Omate
Die Nacht war verhältnismäßig mild, obwohl wir auch wieder auf 3200m waren. Punkt 5 Uhr wird es hell, eine halbe Stunde später schon zu warm im Zelt.
Nach dem Frühstück gönnen wir dem Kaktus unser restliches Wasser [Hallo Susi denkst du bitte an meine Blumen im Büro 😀]
Wir haben noch ein paar Km bergauf vor uns, genau lässt sich das nicht sagen. Also starten wir kurz vor sieben mit einem Kuchen Pastel de Choclo. In Chile ist das ein Maisgericht mit Hühnchen, hier ein Rosinenkuchen.
Wellblech und Schotter verhindern leider schnelles Rollen bergab. Aber die Natur ist überwältigend.
18km vor Bella Vista verlässt man die AR108 und verkürzt die Strecke auf 14km. Es geht eine tolle kleine einspurige Piste in etlichen steilen Serpentinen hinunter.
Wir verlieren 1000 Höhenmeter auf 14km 😞
Unten geht es erst mal wieder hoch. Wir essen in Coalaque Bananen und überlegen wie weit wir heute tatsächlich noch kommen wollen, da wir mittags in Omate wären. Eigentlich ein Ort um sich "aufzutanken".
Die Strecke geht erst wieder 200m hoch und wir verfahren uns kurz. Zwischen Feldweg und Hauptstraße gibt es kaum einen Unterschied. 😀 Der letzte Downhill auf einer butterweichen Strecke aus Bims ist traumhaft. Geschafft.
Wir beschließen uns hier zu entstauben und nehmen eine Hospedaje für 40Sol (10€).
In der Kneipe El Plato im Nachbarhaus sitzt man wie im Urwald. Omate ist eine riesige Oase aus Mango- und Avocadbäumen.
Das viele Wasser für all das Grün kommt aus dem Gletscher Q'uwe Laki, 5200m, direkt oberhalb des Ortes.
Im (auf iOverlander) gelobten El Palto, gab's heute leider nur ein Gericht. "Arroz con Pollo Chaufa" Reis mit Hühnchen. Leider stellen wir danach erst fest, dass es rechts neben der Hospedaje im Puerto Valle einen richtigen Burger- und Steak-Dinner gab. Ein Hamburgesa Classico als "Postre" musste also noch sein. 😉
Heute nur 34km und 700 Höhenmeter.
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