Yungoyu


Wir fahren entlang des Titicacasee,  die Strecke ist leider viel befahren und jeder meint , er muss hupen wenn er auf uns zu kommt.  


Die Strecke  ist ziemlich dicht besiedelt,  der Müll auf den Straßen wird wieder schrecklich.  


Bis in den Uferbereich wird Ackerbau betrieben.  Meist mit der Hand oder -  auch nicht weniger mühsam -  mit Ochsen. 


In Pumate finden wir das einzige bisherige "Straßencafe" seit Arequipa.  Café  ( Café Pasado)  oder Cappuccino gibt's aber auch hier nicht.  Das hier haben wir in Llave bekommen als wir Café con Lecce bestellten :

DIe Bedienung meinte, das heißt Café Paseo. 

Als Kuchen gab's einen Kartoffelkuchen in gekonnt liebevoller Art angeschnitten. 😉

...oder war's gebrochen? 



Angeblich ist das Ufer des westliche Titicacasees sehr touristisch, davon merken wir nichts.  


Im Gegenteil,  es ist sehr ärmlichen. 

Uns überholt ein Engländer auf seinem Gravelbike. Er kommt aus Puno und will heute noch nach Copacabana in ein schönes Hostel. Wir sind schon 65km unterwegs,  er dann 150 !! Ich sage, "die Route ist ja nicht  geradezu die tollste , mit dem Verkehr hier". Er meint, er sei solche Verhältnisse aus England gewöhnt und zischt weiter. 


Da morgen Allerheiligen ist, werden überall die Gräber frisch blau lackiert. 

Wir kommen nach 75km und 500 Höhenmetern an der Grenze zu Bolivien an. Der Ort ist im Ausnahmezustand,  heute ist Halloween und die Kinder rufen an jeder Haustür:" dulce o trato". Wir können kaum Nachschub für morgen kaufen, da die Läden mit Kindern belagert sind. 



Alles feiert. 


Die 3-Rad Taxifahrer warten heute auch noch auf ihr Geschäft.  






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