Chantani


Wir waren die einzigen in unserem Hotel, auch sonst haben wir kein einziges Bleichgesicht im Ort erblickt. 

Wir nehmen die kürzere, westliche Variante um den Vulkan Tunupa herum. Die Strecke ist anfangs glatt, dann Waschbrettpiste, dann sandig. + Gegenwind - ideal 😉

Aber landschaftlich traumhaft. Wir sind völlig alleine unterwegs.  Auf 30km kommen gerade mal 4 Autos...


...aber wesentlich mehr Lamas. 


Zum ersten Mal sehen wir Hinweisschilder auf Trinkwasser.  "tap water" in den Tourenbeschreibungen. Die Polen gestern haben uns erzählt,  dass sie nur tap water trinken.  Aus unserer Sicht wenig planbar....



Die Dörfer sind extrem ärmlich und dann kommt ein Radfahrer und "schnorrt" nach Wasser. 


Tatsächlich kommt aus einem Gehöft ein älterer Mann gelaufen als ich den T1 hier   fotografieren will. Er fragt ob wir Wasser brauchen.  

Die weitere Strecke beschreibt er als bergig. Und so kommt es auch. 


+ sandig! Aber unsere breiten Reifen stecken das leichter weg als das Waschbrett. 


Überall sieht man, wie sich die Bauern für ihren Quinoa abmühen. 


Sie laufen sogar mit großen Kanistern übers Feld und gießen jeden Setzling einzeln. Mit dem Moped fahren sie aufs Feld und spritzen die Pflanzen mit der Handpumpe. Einzeln!

Gegen die Vecuñias sind Stacheldraht und Plastiktüten gespannt. 


Panetone-Pause 😀


Geschafft, 4km vor Tahue geht's endlich bergab,  von 4065m. 


Man sieht den Salar in seiner Pracht. 


Darüber thront der Vulkan Tunupa mit seinen 5432m. 


Wir haben uns in Chantani ein Salzhotel gegönnt. Mit Vollpension! Das 10fache des normalen Preises hier (12-15€).

Dafür gibt's einen freien Blick sie den Salar und einen traumhaften Sonnenuntergang.  


Unser "Steg" in den Salar vor dem Haus. 


Der Ort besteht nur aus dieser Kirche und unserem Hotel. 






Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Start am 20.10.25

Arequipa

Arequipa - Talamolle