Chiu Chiu
Obwohl wir immer noch auf 3800m sind, war die Nacht nicht mehr ganz so kalt. Knapp über 0 Grad 😱 ....die Wasserflaschen waren diesmal nicht gefroren 😉
Der Nachthimmel über dem Vulkan San Pedro 6154m.
Richtung Calama, das für uns noch 110km entfernt lag.
Unsere heutige 3-Zimmer-Wohnung ohne Dusche 😉
Diese Ummauerungen dienen oder dienten häufig für die Hirten und die Lamas, um sie/sich nachts vor dem Wind zu schützen.
Für uns in dieser extrem windigen Gegend die einzige Chance ein Zelt aufzubauen.
Einsamer kann man fast nicht zelten. Die gestern aufgefüllten 12 Liter Wasser konnten wir gut gebrauchen.
Wir haben noch 4L Rest....+ unsere Trinkflaschen.
Nach 16km kommt der kleine Aschevulkan Poruña 3614m, an dessen Fuß ein kleiner Kojote bei den vorbeifahrenden Autos versucht fressbares zu erbetteln. Leider haben wir außer zwei Äpfeln selbst überhaupt nichts mehr bei uns.
In Ollagüe konnten wir zwar zwei SIM-Karten kaufen, die ließen sich bisher - mangels WLAN - nicht aktivieren. Wir haben nur Restgeld 56€ in Pesos und unser Essen ist verbraucht.....und noch 100km bis zum nächsten Geldautomaten :😀
Und zu allem Übel schmiert die Blogger-Software auch ständig ab.
Immerhin haben wir noch Strom in der Drohne ;-) Hier hätte man (ohne Windschutz) auch nächtigen können, eher was für Womos.
Nach 24km kommt eine Mini-Siedlung San Pedro, wie der gleichnamige Vulkan.
Wir irren in dem Wirrwar aus Bretterverschlägen umher - keine Tienda. Die Koordinaten in iOverlander stimmen nicht.
Ein älterer Herr, den wir fragen, spricht leider nur Quecha.
Eine Frau mit Haube kommt heraus, sie hat gerade Steaks eingelegt. Wir wollen aber nur eine Notration für heute Abend, falls wir es wwgen des Windes nicht bis zu einem Campingplatz in der Lasana Schlucht schaffen. Leider dürfen wir nicht in ihrer Vorratskammer. Mit etwas Geduld und Zeichensprache bekommen wir Nudeln (Fidejos) und alles was wir zum Abendessen brauchen.
Es geht weiter durch eine absolute Mondlandschaft.
Wir sind auf 3200m und es wird schon fast heiß.
Noch 20km bis zur Zivilisation!
Wir biegen ab auf die B179 nach Lasana. In der gleichnamigen Schlucht soll es zwei Campinplätze geben.
Die Schottertraße hinunter:
Es gibt drei Campingplätze, alle drei sind aber eher Schrottplätze und mit westlichen Standarts nicht vergleichbar. Zwei sind zu. Die Lobeshymnen auf iOverlander sind fake. Lediglich die Kneipe Pukara in der ersten "Picnic-Area" ist sehr schön.
Wir radeln also weiter auf einer winzigen geteerten Straße durch die tolle Schlucht. Es gäbe 500m nach Lasana wieder ein schönes "aboundet house" sogar mit Wasser aus einem kleinen Kanal. Aber wir wollen eine Dusche!
Alle Hostals sind ausgebucht. Jeder den wir nach einer Unterkunft fragen, gibt uns sofort seinen privaten Hotspot per QR-Code damit wir kommunizieren können. Denn die Unterkünfte sind meist nur per WhatsApp erreichbar.
Wir gehen in ein Restaurant um WLAN zu bekommen. Der Besitzer besorgt uns telefonisch eine Cabaña außerhalb der Ortschaft. Ðort geben wir unser letztes Bargeld 50000 Pesos aus.
Mit Kartenzahlung!
Heute 85km , 280 Höhenmeter aber 800m bergab.
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