Playa Verde

Wir besorgen uns morgens am Markt noch Bananen  und siehe da,  jemand verkauft Brot.  Also packen wir alles rein was geht. 


Es wird ein langer Tag mit wenig Versorgungsmöglichkeiten. Wir verlassen die RN30 und biegen ab nach Westen Richtung Salar Uyuni. 


Die Strecke wird nicht nur immer einsamer, wir haben leider auch Gegenwind. 


Endloses Nichts.


Ein paar Sittiche am Straßenrand. 


Alle finden hier scheinbar etwas zum Essen. Für uns ist das schwieriger 😢

Der einzige Ort heute, Santuario de Quillacas. Wir haben Mühe eine Tienda zu finden. Sie ist dierekt hinter der Schrift (entel-Aufkleber).

Die Leute sitzen zum Almuerza zusammen.  Wir trauen uns nicht, obwohl wir seit Tagen aus Kombüsen zweifelhafte Hähnchen essen. Das Essen wir in einem Wagen zubereitet und dann aus den integrierten Töpfen geholt. Daher weiß man leider nie was zum Vorschein kommt. 

Es geht weiter über endlose Weidenlandschaft; könnte auch in der Mongolei sein. 

Leider müssen wir über drei kleinere Anhöhen und so zieht sich die Fahrt gegen den Wind noch länger dahin. Völlig ungewohnt: Kerstin ist völlig entkräftet. 
Sie schleppt Essen für 2 Tage. 


In Playa Verde gibt's nichts. 

Erst 2km weiter in Quinsoyu hüpft jemand zu seinem Mini-Laden als er uns sieht. Hier die Auswahl 😀

Wir kaufen 9L Wasser und radeln zurück zum kleinen Fluss wo es lt. Tiendabesitzer kein Problem ist zu zelten. Er hat soviel Koka im Mund dass man ihn kaum versteht. 

Er freut sich schon wenn wir morgen unsere Ration für den Tag bei ihm kaufen.




Wir werden mit einem traumhaften Sonnenuntergang belohnt. Zusätzlich tobt 50km weiter ein Gewitter in einer riesigen Wolke. Leider kann ich die Blitze nicht einfangen. 



Unser kleiner Bach sieht dann in der Dämmerung auch ganz romantisch aus. 



Unsere "Playa Verde" heute. 

Heute 83km , 320Höhenmeter




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