Poopó
Wir haben uns für die direktere Variante auf der RN1 nach Süden entschieden. Wir wollen am 21. in San Pedro de Atacama sein und das heißt, wir haben 12 Tage für den Salzsee Uyuni und die Lagunenroute.
Wir brauchen fast eine Stunde um aus Oruro heraus zu kommen. Wir klappern noch etliche Ferreterias und Lackverkäufer ab, niemand kennt Waschbenzin (für unseren Kocher).
Leider sind die ersten 30km eine endlose Baustelle und wir fahren auf einer staubigen Erdpiste neben der fertigen, aber noch nicht markierten Neubaustrecke.
Was wir nicht wussten: Es hätte eine schöne Strecke entlang des Bahngleises durch den Lago Uru Uru bis Machacamarca gegeben.
Irgendwann wird es dann doch besser und prompt wird für diese "Landstraße " Maut verlangt. Fahrräder sind hiervon nie betroffen.
Es geht weiter bis Poopó, wo wir zunächst auch nur ein Eis essen und dann weiter wollen. Plötzlich zieht ein riesiger Sandsturm auf, keine Chance hier weiter zu kommen. Wir flüchten zurück in den Ort und stranden hier mit zwei Niederländerinnen die auf der gleichen Route mit Gravelbikes unterwegs sind. Glück im Unglück: das einzige Hotel hier hat noch zwei Zimmer frei. Nebenan ist ein Thermalbad weshalb es fast ausgebucht ist.
Auf der Suche nach essbarem landen wir in einer der typischen Polloterias.
Oft bieten die Comidas (Ess-Kneipen) gar keine Getränke an. Bier selten.
Wir sind am Lago Poopó, der in der Trockenzeit eine salzige Ebene ohne Wasser ist. Darauf wollten wir zelten, bei einem Sandsturm schwierig 😞
Heute 65km
Kommentare
Kommentar veröffentlichen