Routa del Desierto
Wir kaufen in der Tienda nebenan noch 12 Liter Wasser in großen Kanistern. Kleine gab's gar nicht 😉 SiM Karten gab's auch, funktionieren aber irgendwie nicht.
Dann Verpflegung für 2 Tage, denn der nächste Ort ist 130km entfernt. Da der Wind immer noch heftig aus Süd-West kommt kann es lange dauern bis wir dort sind.
Die Gastwirtin ist sehr hilfsbereit, noch im Schlafanzug macht sie uns Frühstück. Sie wechselt mir 50 Dollar und gibt uns Brot, Bananen und Äpfel mit auf den Weg.
Der Wind macht uns fertig, mehr als 8km/h sind nicht drin. Es geht durch eine wirklich atemberaubende Landschaft, es war kein Fehler nach Chile zu wechseln. Der Wind ist der gleiche aber wir fahren auf Teer. Hier gibt's auch endlich Brot und man kann mit Karte zahlen.
Die Strecke ist ein Scenic-Drive, es gibt aber keinerlei touristische Infrastruktur außer diesen Schildern.
Wir sind in der Atacama auf 3700m. Glasklare Luft, kein Wölkchen aber ein irrer Wind - aus der falschen Richtung.
Ringsherum nur Vulkane, alle knapp unter 6000m und traumhafte Salzseen.
Vecuñias überall. Sie verrichten ihr Geschäft immer auf den selben Haufen, die dann immer größer werden und Inseln im Salz entstehen. Gut auch für uns beim Zelten, die kargen Wiesen sind sehr sauber.
Wir kommen 38km weit bis zu einer Häuserruine, in der man windgeschützt Zelten kann. Direkt am Ufer des Salar Ascotan. Ein Teil des Sees ist mit Wasser gefüllt. Das zieht die Vecuñias und Flamingos an.
Ich muss mein "Not-Schlauch" einziehen, der Tubeless-Reifen hinten hält die Luft nicht mehr. Bei drei Speichen drückt die Luft raus. Wahrscheinlich ist Salzwasser eingedrungen und das Felgenband ist nicht mehr dicht.
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