San Juan


Wir sind ziemlich verdreckt und alles ist voller Salz. Ein paar Km weiter bietet uns eine Besitzerin eines Hostal eine Fahrradwäsche an. 

Unser Nachtlager war toll. Es war relativ mild. 
Es sieht ein bisschen aus wie auf der Baja California. 


Anfangs ist die Strecke auch noch gut zu fahren.  Bei Wellblechpiste gibt's oft kleine Ausweichalternativen rechts oder links der Strecke  .

In Colcha K kann man noch mal schön Pause machen.  Dann wird es assig. Man kann wählen zwischen Wellblech- , Sand- und Schiebepiste.  Es gibt zwar viele wild entstandene Pisten, aber: finde die richtige!


Kerstin stürzt sogar ein Mal. 


Kurz vor San Juan schließen von hinten zwei Italiener auf, Claudio und Fabricio.  Sie sind auf der gleichen Strecke mit Gravelbikes unterwegs.  An diesem Abend gab's viel zu erzählen.  Claudio ist zufällig sogar fast zeitgleich in Arequipa gestartet.  


Er war hier vor 10 Tagen schon mal und macht für uns die Zimmer klar. Eigentlich wollten sie uns gar nicht aufnehmen da sie nicht genügend zum Essen da haben. Er argumentiert: "Radfahrer essen alles!" 
Man nimmt hier meist Halbpension (600 Bol) für schöne Zimmer. Wir bekommen viel Gemüse mit Quinoa und Lama. 

Die spannende Frage ist jetzt wie wir weiter fahren,  denn wir haben nur ca 7 Tage bis San Pedro de Atacama. Wir sind mal alle Alternativen durchgegangen und ich habe viel navigiert: 340km,  3100 Höhenmeter, 2x noch auf knapp an die 5000m.

Claudio ist skeptisch ob wir das schaffen, da der erste Teil der Strecke sehr sandig ist. 

Er sollte Recht behalten. 



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