Viacha
Unsere Zimmernachbarn waren aus Florida, sie radeln seit 2018 durch die Welt. Sie fuhren von Alaska bis Kolumbien, flogen nach Feuerland und radelten von dort nordwärts bis aktuell zum Titicacasee. Sie wollen wieder bis Kolumbien kommen. Einige Ihrer Strecken sind wir auch schon gefahren, es gab also viel zu fachsimpeln. 😀
Wir fahren als einzige nach Süden, auf der anfangs noch als Autobahn (mit Maut!) ausgebauten Strecke.
Leider auch an sehr viel Müll vorbei.
Nach 20km biegen wir von der N2 ab. Es wird wieder besser 😞
Wir haben uns eine Offroad-Strecke über Pucurani und Laja ausgesucht um den Großraum von La Paz und die Elendsviertel El Alto zu umfahren. Sehr landwirtschaftlich, man fährt praktisch die gesamte Zeit an Haustieren vorbei.
Die Wiesen sind teilweise sumpfig, am Horizont die Cordilleren. Bis Pucurani übelste Schotterpiste, die aber demnächst geteert werden dürfte.
In Pucurani finden wir mal weder Café noch Kuchen 😀 aber so Kekse gibt's immer.
Surprise, surprise, da ist nichts drinn. Die Füllung ist nur außen herumgeschmiert.
Trotzdem sind die Dorfpätze immer eine Schau.
Hier kommt gerade eine Gaslieferung:
Safety first !
Nach dieser üblen Piste bis Pucurani wird es eine sehr glatte Splittstraße und ab Laja eine glatte Erdpiste aus Ton. Der wird hier abgebaut und in den Hütten bei Viacha zu energetisch nicht sehr sinnvollen Ziegeln gebrannt. Schade, die Häuser hier haben keine Heizungen, mit besseren Steinen wäre ihnen viel geholfen.
Viacha ist dann eine mittelgroße Stadt mit vielen "Restaurants " die sich alle als Fastfood entpuppten. Also gab es heute den Triple-Gorilla und eine Pizza.
Heute 75km, 330 Höhenmeter .
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