2025 hatten wir eine Reise durch die argentinische Puna auf der "Routa 40" von Salta nach Mendoza geplant. Der Flug war schon gebucht aber die Streiks der argentinischen Fluglotsen hatten uns einen Anschlussflug von Sao Paulo nach Salta unmöglich gemacht. Die Lufthansa hat uns dankenswerter Weise die gesamten Kosten zurück erstattet. Eine neue Route musste her. Also haben wir uns für die schon 2019 geplante und wegen Corona abgesagte Radtour von Arequipa/Peru nach Antofogasta/Chile entschieden. Somit geht es nicht durch die Puna sondern das Altiplano , oft noch höher gelegen, nicht weniger windig 😉 und nachts leider ein bisschen kälter. Es dürften so 2000km und 20.000 Höhenmeter werden. Wir haben 6 Wochen Zeit. Wasser wird das Hauptproblem werden da die meisten Wasserstellen Salzseen sind. Daher der Name "Camino de Sal". Die Taschen sind gepackt.
Wir kamen ohne jegliche Ausfälle in Arequipa an. Eine toll gelegene Stadt mit den Vulkanen Misti 5822m (re) und Chachani 6075m (li) im Hintergrund. Die Räder kamen mit uns an und waren unbeschädigt!! Iberia umd Latam gehen also sehr sorgsam mit Sperrgut um,....machen nicht alle so. Der Zubringerflug nach Madrid (Air Nostrum) war allerdings eine solche winzige Maschine dass wir zweifelten ob das Ding überhaupt Sperrgepäck transportieren kann. Im Kopf änderten sich ständig die Reisepläne .... Außerdem hatten wir erfeulicherwiese nichts zahlen müssen. Regulär wären 90€ pro Rad fällig gewesen. Diesen Betrag merken wir uns 😉 Dafür gab's ordentlich Verspätung weil der Ticketscanner nicht funktionierte. Der Herr am Check-Inn hat also alle Sitzplatznummern der zustehenden Fluggäste auf der Rückseite einer alten Bordkarte notiert. Dauerte nur knapp 'ne Stunde.... 😉 keiner hat geschimpft. Der Pilot flog nach eigener Aussage einf...
Heute 44km, 1400 Höhenmeter, 5,5 Stunden Fahrtzeit. Es war gar nicht so leicht aus Arequipa heraus zu kommen, da unsere Route "Camino de Puma" aus bikepackin.com in die Gegenrichtung läuft und wir wegen der Einbahnstraßen nicht dem Origaktrek hinterher fahren können. Nach 10km wird es schon einsam. Unterwegs gibt's an 3 Stellen Getränke, die Mädels vor der Haustür verkaufen. Es gibt erstaunlich viele Kühe in dieser staubigen Landschaft. In Charakato gibt's am Marktplatz eine schöne Kneipe. Es geht weiter bergauf... Die AR108 steigt stetig leicht an und es gibt praktisch keinen Verkehr. In Pocsi gibt's nicht nur drei Mini-Tiendas sondern auch eine Restaurant mit Sitzplätzen im Freien. Außer Mehrschweinchen und Forelle scheint es nichts mehr auf seiner Karte zu geben, ein Snak hätte uns gereicht. Von den Cameronnes hat er nur noch eine Portion. Die nehmen wir, gut dass wir nicht zwei bestellt haben....
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