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Es werden Posts vom Oktober, 2025 angezeigt.

Yungoyu

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Wir fahren entlang des Titicacasee,  die Strecke ist leider viel befahren und jeder meint , er muss hupen wenn er auf uns zu kommt.   Die Strecke  ist ziemlich dicht besiedelt,  der Müll auf den Straßen wird wieder schrecklich.   Bis in den Uferbereich wird Ackerbau betrieben.  Meist mit der Hand oder -  auch nicht weniger mühsam -  mit Ochsen.  In Pumate finden wir das einzige bisherige "Straßencafe" seit Arequipa.  Café  ( Café Pasado)  oder Cappuccino gibt's aber auch hier nicht.  Das hier haben wir in Llave bekommen als wir Café con Lecce bestellten : DIe Bedienung meinte, das heißt Café Paseo.  Als Kuchen gab's einen Kartoffelkuchen in gekonnt liebevoller Art angeschnitten. 😉 ...oder war's gebrochen?  Angeblich ist das Ufer des westliche Titicacasees sehr touristisch, davon merken wir nichts.   ...

Llave

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Die Armee hat sich ihr Logo im gegenüberliegenden Berg verewigt.  Geht doch! 😉 Schon am Morgen marschieren die GIs mit Chorgesang durch die Pampa.  Wir fahren wieder an tausenden von Alpacas und Co. vorbei.  Keine Ahnung wie sich soviel Tiere von dem nur wenige cm hohen Grasstoppeln ernähren können.   Aber man sieht auch viele andere Tiere, wie Koyoten, Geier,  Viscachas oder hier so einen Nordandenhirsch. Meist ist man mit dem Foto zu langsam.  Wir kommen nach 16km in Mezo Cruz an. Zwei, drei Hospedajes, wenig einladend. Morgen wären es noch 100km zu Titicacasee. Der Zeitplan wäre: 1. November Bolivien.   Ich spreche den Busfahrer an, für 10 Sol  (2,5€) fährt er die 96km nach Llave. Da wir uns dort eine bessere Infrastruktur erhoffen laden wir die Räder aufs Dach.   Zum Schluss sitzen 16 Personen im Auto und auf dem Dach wird noch eine Unmenge...

Santa Rosa

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Die Alpacas warten bis der Stall auf geht.  Heute Nacht hatte es -3 Grad.  Der Hausmeister stellte mir gestern die Fahrer der Anlage vor. Beide gehen in Achtung und stellen sich vor. Ich fragte was hier abgebaut wird. Es stellt sich heraus das dies hier gar keine Mine ist, sondern ein staatliches Wasserwerk. Deshalb bekommt man hier so sauberes Wasser 😀  Wir müssen zuerst hoch auf den nächsten Pass, Abra Huayturi - 4800m und der erste mit Schild.  Leider werden die Bilder nichts.    In Huayturi kaufen wir für einen Tag ein , weil wir nicht sicher sind,  die heutigen 84km bis Santa Rosa zu schaffen.  Die in iOverlander verzeichnete Tienda Cena hat zu, wir finden eine zweite.  Wir machen Pause und holen unser heute ausgefallenes Frühstück nach. Wir hatten kein Brot mehr.   Es sind noch 64km, hoffentlich kommen wir flott weiter.   Als wir den Ort verlassen steh...

Vulkan Ticsani

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*****Berichtigung: der fälschlicherweise als Tuscani bezeichneze Vulkan heißt Ticsani. **** Durch diese Änderung kommt der blog in seiner Reihenfolge leider durcheinander.  Scheinbar war es heute Nacht unter 0 Grad. Zumindest war die Zeltwand gefroren. Wir gehen erst raus als die Sonne auf's Zelt scheint.  Es geht wieder weiter steil hoch. Wir sehen sehr viele Vecuñias oder vielleicht sind es Guanacos.  Kurz vor dem letzten  Anstieg zum Vulkan Tuscani kommt uns ein Mädel aus Slowenien auf ihrem Rad entgegen.  Sie fährt die komplette Camino de Puma und ist auf dem Rückweg nach Arequipa.  Wir tauschen die wichtigsten Infos über Wasser und Übernachtungsplätze aus. Sie war jetzt 15 Tage unterwegs und war der Meinung  überhaupt  niemanden mehr mit  einem Rad auf dieser Strecke zu treffen.   Die letzten 250 Höhenmeter sind dann Erdpiste. Guter Zustand aber zu steil für mich. Kerstin fäh...

Rio Logen

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Man glaubt es kaum, mitten in der Nacht wollte noch jemand auf der ausgelassenen Straße an unserem Zelt vorbei.  Er machte offensichtlich kehrt. In der Früh stand dann ein angebunder Esel um die Ecke. Wir hatten wohl zu wenig Platz gelassen.  Es ging ja auch nirgends hin.  Wir kämpfen uns die letzten 1,5km hoch nach Muylaque.  Irre steil. Oben wartet irgendwie jeder auf den Bus.  Der Ort hat vielleicht 30 Häuser. Wir kaufen noch mal für die nächsten 2 Tage Essen. Für frisches Gemüse muss man sich den Kühlschrank zeigen lassen.  Wenn sie merken, dass man wirklich Essen kochen will, wird alles aus den Fässern geholt, was so eingelagert ist.   Ich werde natürlich gefragt wo wir herkommen und hinwollen. Ich stelle die Gegenfrage ob jemand nach oben fährt, wir müssten hoch auf 4600m. Nö, rauf fährt niemand.  Irgendein geschäftstüchtiger findet sich dann aber doch immer. Er macht seinen Bus voller Kan...